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Gedanken - Teil I

Es ist passiert. Einfach so und ohne Vorwarnung. Die Chance habe ich gesehen, jedoch wird mir schnell klar, das es einen Grund für meine Situation gibt. Und mir wurde klar, das nur Lebensmut mich aus dieser Situation befreien kann. Aber woher soll man den Mut nehmen, wenn das Pech einen zu verfolgen scheint? Eine positive Verwandlung muß her, jedoch – was fehlt ist die Kraft für eine solche Metamorphose. Das Leben liegt wie ein Stein auf meinen Schultern, der Alltag lässt keinen Platz zum Atmen.
Mein Dasein erfüllt nicht den Zweck, den es erfüllen soll: mir zu Glück zu verhelfen. Wie ein Fluch lastet alles über mir. Niemand kann mir aus dieser Lage helfen und so scheint die Hölle des Lebens vorgezeichnet. Es gibt kein Entrinnen vor diesem nicht enden wollenden Kummer. Der Ausweg wäre einfach, jedoch ist diese Möglichkeit die Unaussprechlichste von allen.

4.8.06 22:40, kommentieren



Gedanken - Teil II

Es ist schlimmer, als ich jemals gedacht habe. Mit jedem Wort, das du mir irgendwie mitteilst, freust du mich. Und rammst mir gleichzeitig die Klinge noch ein Stückchen tiefer ins Herz. Ich habe keinen Mut, den ersten Schritt zu tun – so oft ist dieser erste Schritt ins Nichts gegangen. Jeden Tag sitze ich da, warte auf eine Nachricht und habe am Ende das Gefühl, einen Tag verschenkt zu haben. Es bleibt nur die Gewissheit, das irgendwann die Zeit kommen wird und das dir irgendwann einmal die Augen geöffnet werden. Ich wünsche es dir.

4.8.06 22:41, kommentieren

Gedanken - Teil III

Und wieder warte ich. Alles erscheint sinnlos. Wie auf der Jagd gehe ich auf und ab – und warte auf ein Stückchen Gewissheit. Die Angst vor der Wahrheit frisst sich immer weiter voran, mittlerweile scheint all mein Handeln auf nur eine Gewissheit ausgerichtet zu sein. Es ist das Fahnden nach einer Antwort – nur lässt sich diese Antwort nicht finden. Sie ist tief in meinem Inneren und immer noch nicht erwacht. Ich hoffe, das du sie finden wirst. Irgendwann.

4.8.06 22:41, kommentieren

Gedanken - Teil IV

Der Wille nach Entscheidung jagt mich in Form deines Gesichtes. Nichts im Leben könnte schmerzhafter sein, als eben diese Entscheidung. Und deshalb habe ich Angst vor der Wahrheit. Doch kein Wort verkürzt diese Zeit – die Schmerzen scheinen zu groß, als das solche Fragen über meine Lippen kommen würden. Dein Gesicht, dein Lachen – jedesmal löst es eine Blockade aus und alles was mich zu erwarten scheint, ist gähnende Leere.

4.8.06 22:42, kommentieren

Zitat

"O Himmel! Wie süß ist der wirkliche Genuß der Liebe, da ihre Schatten schon so reich an Wonne sind!"

 Romeo in "Romeo und Julia" von W. Shakesspeare

4.8.06 22:43, kommentieren

Gedanken - Teil V

Und wieder passiert es. Es sind nur wenige Sekunden, die ich dich sehe. Doch ist in diesen Sekunden alles Leid vergessen, was ich für dich gelitten habe. Danach geht es umso schlimmer weiter. Alles drängt, dieses Warten bringt einen unbeschreiblichen Schmerz mit sich. Keine Worte können helfen, was helfen muss, sind alleine Taten. Das ich die Initiative dazu geben muß, führt die Situation ins Ausweglose – denn allein mir fehlt der Mut. Dieser Kampf mit mir ist nicht zu gewinnen.

4.8.06 22:57, kommentieren

Zitat

"Der Haß ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr."

 

Goethe 

1 Kommentar 6.8.06 17:32, kommentieren